Danke -  an alle unsere Wählerinnen und Wähler!!

Ein spannender Wahlsonntag mit hoher Beteiligung der Heininger Bürgerinnen und Bürger liegt hinter uns. Die Frauenliste ist stolz auf ein sehr  gutes Ergebnis. Aus dem Kreis unserer  18 Kandidatinnen wurden fünf Frauen in den Heininger Gemeinderat gewählt. Dafür möchten wir uns ganz herzlich bei unseren Wählerinnen und Wählern bedanken.  Wir verstehen die erhaltenen Stimmen  als Anerkennung  für unseren Beitrag in der vergangenen Wahlperiode und Ansporn für die vor uns liegenden Aufgaben. Mit Monika Richter kommt eine engagierte Heiningerin neu in den Gemeinderat. Bei  Frau Dr. Christel Großmann bedanken wir uns  für ihre verlässliche und kompetente Zusammenarbeit. Als Frauenlisten-Unterstützerin der ersten Stunde wird sie uns auch weiter begleiten. 

 

Im neuen Heininger Gemeinderat werden mit Frau Cornelia Herb (Freie Wählerliste) sechs Frauen vertreten sein. Ein Drittel des Rats ist damit weiblich besetzt.  

Heiningen ist mit diesem Wahlergebnis ein Leuchtturm im Landkreis!

 

Claudia A.  Schlürmann

Kirsten Lorenz, Doris Röhm

Ilona Habdank, Monika Richter

 

Doris Röhm
Doris Röhm

In Heiningen geboren und aufgewachsen, von Beruf Diplom-Verwaltungswirtin(FH). Ich bin verheiratet, habe zwei Kinder und war zuletzt 19 Jahre beim Landratsamt Göppingen beschäftigt.1994, als wir von der Frauenliste Heiningen  zunächst 1 Sitz errungen hatten, war die Tatsache, dass ich genau wusste, wovon die Gemeindeverwaltung sprach und mich auch im Haushaltsrecht auskannte , ein absoluter Vorteil.  Ich habe mich sehr schnell in die Gemeinderatsarbeit eingearbeitet und konnte auch , obwohl ich allein für die Frauenliste Heiningen im Kommunalparlament war, bei vielen Themen meine Berufs- und Lebenserfahrung  in den Beratungen einbringen.

 

In all den Jahren im Gemeinderat  war und ist mir wichtig, dass die Frauen im Gemeinderat bei allen Themen ihre Sicht einbringen, weil Demokratie nämlich Frauen und Männer braucht, damit sie lebendig bleibt. Nachdem über 50 % der Bevölkerung in Heiningen weiblich ist, sollen und müssen die Frauen auch mitentscheiden, für welche Zwecke die Gemeindeeinnahmen eingesetzt werden. Der Frauenanteil sollte idealerweise bei 50 % liegen, wovon wir leider noch weit entfernt sind.

Wir von der Frauenliste stellen seit 2014 immerhin 5 Gemeinderätinnen von insgesamt 18 Gemeinderäten. Auch bei uns gab es Veränderungen. Bei Ausscheiden einer gewählten Gemeinderätin rückt jedoch im Gegensatz zu den anderen Listen immer eine Frau nach.

 

Wichtig ist mir bei der Gemeinderatsarbeit nach wie vor:

Die Finanzmittel, die Heiningen zu Verfügung stehen, mit Weitblick zur Erhaltung der guten Infrastruktur wie Kindertagesstätten Schule mit Mensa, Spielplätze, Voralbhalle und Voralbbad, Sportstätten, Bücherei, Volkshochschule, Jugendhaus usw. einzusetzen. Aufgrund der Veränderung in der Arbeitswelt und dem demografischen Wandel müssen wir weiterhin auf die aktuellen Bedürfnisse der Familien bezüglich Angeboten zur Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf eingehen. Allgemein sehe ich als Aufgabe des Gemeinderates, die Lebensqualität der Mitbürgerinnen und Mitbürger zu erhalten und zu verbessern. Hierzu zählt u.a. auch die Förderung der Heininger Vereine, aber auch die ansprechende Gestaltung der Ortsmitte. Alle Mitbürgerinnen und Mitbürger, jung und alt,  sollen sich gerne dort aufhalten. Der Ort selber und die wunderschöne Natur um unsere Gemeinde, die wir nach Kräften erhalten müssen, soll allen Heiningerinnen und Heiningern im besten Sinne Heimat sein.