Danke -  an alle unsere Wählerinnen und Wähler!!

Ein spannender Wahlsonntag mit hoher Beteiligung der Heininger Bürgerinnen und Bürger liegt hinter uns. Die Frauenliste ist stolz auf ein sehr  gutes Ergebnis. Aus dem Kreis unserer  18 Kandidatinnen wurden fünf Frauen in den Heininger Gemeinderat gewählt. Dafür möchten wir uns ganz herzlich bei unseren Wählerinnen und Wählern bedanken.  Wir verstehen die erhaltenen Stimmen  als Anerkennung  für unseren Beitrag in der vergangenen Wahlperiode und Ansporn für die vor uns liegenden Aufgaben. Mit Monika Richter kommt eine engagierte Heiningerin neu in den Gemeinderat. Bei  Frau Dr. Christel Großmann bedanken wir uns  für ihre verlässliche und kompetente Zusammenarbeit. Als Frauenlisten-Unterstützerin der ersten Stunde wird sie uns auch weiter begleiten. 

 

Im neuen Heininger Gemeinderat werden mit Frau Cornelia Herb (Freie Wählerliste) sechs Frauen vertreten sein. Ein Drittel des Rats ist damit weiblich besetzt.  

Heiningen ist mit diesem Wahlergebnis ein Leuchtturm im Landkreis!

 

Claudia A.  Schlürmann

Kirsten Lorenz, Doris Röhm

Ilona Habdank, Monika Richter

 

Von Freiburg nach Heiningen, von Baden nach Schwaben hat es mich im Jahre 1983 mit meinem Mann und unserem einjährigem Sohn gezogen. Im Laufe der Jahre kamen zu unserer Familie noch drei Töchter dazu, alle vier Kinder sind seit einigen Jahren aus dem Haus.

Die kurzen Öffnungszeiten der Kindergärten haben mich veranlasst, als Elternbeirätin politisch aktiv zu werden und eine bessere Kinderbetreuung auf den Weg zu bringen. Schließlich wollte ich nach meinem Studium der Biologie und Romanistik meine damalige Dozententätigkeit  an verschiedenen Bildungseinrichtungen nicht vollständig aufgeben. Noch heute ist mir die Vereinbarkeit von verantwortungsvoller Familienarbeit und Beruf  sehr wichtig, wird sie doch für die kommende Generation und deren hoffentlich zahlreiche Kinder von zentraler Bedeutung sein. Die Grundlagen dafür werden in der Kommunalpolitik gelegt.

Nach Gründung der Frauenliste Heiningen 1993 haben sich meine politischen Interessen auf alle kommunalen Themen ausgeweitet. Immer war es mein Ziel, dem oft anderen Blick, den Frauen aus ihrer Lebenswelt auf Struktur, Leben und Finanzen unserer Gemeinde haben, Gewicht und Stimme zu verleihen. Seit meiner Wahl in den Gemeinderat 2004 konnten wir zunächst als Drei-Frauen-Fraktion, seit 2014 dann als Fünf-Frauen-Fraktion unsere Sicht der Dinge in guter Zusammenarbeit mit den männlichen Mitgliedern diskutieren und zur Abstimmung stellen. Mein Amt als erste stellvertretende Bürgermeisterin, das ich seit 2014 gerne ausübe, erlaubt mir viele bereichernde Einblicke in die Verwaltungsstruktur unserer Gemeinde.

Trotz meiner jetzigen Tätigkeit als Übersetzerin im In- und Ausland engagiere ich mich gerne für Themen, die alle Generationen betreffen: Bildungs- und Betreuungseinrichtungen, Infrastruktur für Kultur und Sport, generationen-übergreifendes und umweltverträgliches Bauen im öffentlichen Raum, Erhalt und Wertschätzung unserer einzigartigen, wundervollen Natur, innerörtlich und auf unserer ganzen Gemarkung.

Wie im täglichen Leben entscheiden darüber die Finanzen, die angemessen und gerecht zum Wohle aller BürgerInnen der Gemeinde verwendet werden sollen.

 

Jeden Euro kann man nur einmal ausgeben - aber Frauen setzen oft andere Schwerpunkte!

 

All meine in der Kommunalpolitik gesammelte Erfahrung setze ich seit 2014 mit Freude und großer Begeisterung auch als Kreisrätin für den Landkreis Göppingen und als Aufsichtsrätin der Alb-Fils-Kliniken ein. Besonders die Gesundheitspolitik des Landkreises liegt mir sehr am Herzen, sie stellt mit dem modernen, zukunftsfähigen Neubau der Alb-Fils-Kliniken große Anforderungen an den Landkreis und die Kommunen. Die wohnortnahe, medizinisch hervorragende Versorgung im neuen Gebäude wird alle  Anstrengungen übertreffen und rechtfertigt den großen Einsatz an Personal und finanziellen Mitteln.

Insgesamt viele spannende Aufgabenfelder in jeder Hinsicht, die noch einmal die größeren Zusammmenhänge unserer Kreispolitik beleuchten, aber auch auf unsere Gemeinde direkt viele Auswirkungen haben. Ein gutes Beispiel ist der seit Januar gültige neue Nahverkehrsplan.Er bindet Heiningen endlich mit einer verlässlichen Vertaktung an Göppingen, ins Voralbgebiet und wochentags sogar bis Süßen an - ein aktiver Beitrag zu umweltfreundlicher Mobilität! Der Beitritt zum Verkehrsverbund Stuttgart (VVS) im Jahre 2021 wird für Heiningen dann noch einmal neue, positive Perspektiven eröffnen.

Freuen wir uns auf die Zukunft!